HmIP-SWO-PR
Als Ergänzung der Wetterstationen WS1030 und WS1080 (erstere ist zur Zeit außer Berieb) aber auch einfach nur zum Vergleich der ermittelten Werte habe ich mich nach langen Überlegungen für nicht ganz so preiswerte HmIP-SWO-PR von HomematicIP entschieden. Nun sollen eben paralell Wetterdaten erfaßt und ausgewerten werden. In einem weiteren Schritt soll diese Wetterstation allerdings auch einige Schaltfunktionen übernehmen, dafür wurde sie ja schließlich auch entworfen.
Ursprünglich habe ich die Wetterstation an einem gemeinsamen Mast für die Wetterstation WS3080 befestigt, da dieser sich aber als relativ instabil (Schaukeln bei starkem Wind) erwies, wurde die Station an einem Holzpflock mit einem Durchmesser von 70x70 mm angebracht. Der Pflock (oder besser Pfosten) ist auch nicht an einem Gartenhaus befestigt, sondern freistehend mit einer Einschlagbodenhülse und Betonfundament in einer Ecke des Gartens montiert. Zur Verstärkung wird der Pfosten seitlich in zwei Richtungen durch schräge, auch in den Boden eingelassene Stützpfosten gesichert. Das sollte wohl auch den stärkeren Winden standhalten. Der Pflock hat eine Höhe von 3,5 Meter, die Station ragt ber um einen weiteren Meter darüber hinaus.
Hier wird noch ein Foto eingefügt.
Und so sieht das komplette Gebilde zur Zeit aus:
Hier wird noch ein Bild der Gesamtkonstruktion eingefügt.
Die Daten der Wetterstation werden von einem Raspberry Pi regelmäßig abgefragt und in aufbereiterter Form an eine Datenbank/Website übertragen. So ist man dann nicht nur auf die Benutzeroberfläche von HomematicIP angewiesen. Diese verwende ich nur "lokal", die Daten würde ich aber gerne mit einem X-beliebigen Browser gerne überall einsehen können. Und das wird auch noch realisiert.
Anmerkung: Auch diese Wetterstation hat ihre Tücken. Die Befestigung erfordert etwas Übung und "Trickserei", ein Austausch der Batterien (die wirklich lange halten) bedeutet je nach jeweiligem Installationsort (mußte vereinzelt mal verlagert werden, der Zugang war nicht immer optimal) immer mal eine Kletteraktion. Ich habe daher durch den Einsatz von "Batteiedummies" mit einer entsprechenden Verkabelung die 3 AAA-Batterien in einem wetterfesten Gehäuse am Fuß des Installationsmastes untergebracht. So kann der Wechsel ohne Ketterei oder sogar Abbau der Anlage sehr einfach erfolgen. Die Kabel sind in einem Leerrrohr von der Wetterstation bis zum Gehäuse durchgeleitet.
Die gleiche Vorgehensweise habe ich bei der Wetterstation vom Typ WS3080 (ist am gleichen Mast installiert) angewandt. Möglicherweise (ist aber eher "Spielzeug" werde ich in den Kasten noch ein oder zwei "analoge" Drehspulmeßinstrumente und/oder LED-Anzeigen installieren. Falls der Einbau in das kleine Gehäuse Probleme bereitet wird nur ein Gerät mit einem Wechselschalter zur Auswahl der jeweiligen Wetterstaion eingebaut.
Aber das wird sich ja noch zeigen.