Ein paar Gedanken zu Themen, wie ich die Umwelt betrachte
Es hat sich viel ereignet in den letzten Jahren. Das meiste ist besorgniserregend, ja kann einen ängstlich machen vor dem was sonst noch alles kommen wird. Ich betrachte eine viel zu schnelle, sich in vielen Entwicklungsschritten selbst überholende technische Entwicklung. Eine gewisse Dramatik bei der Entwicklung des IT-Umfeldes, der Programmierung, Automatisierung, Robotik. Dem verschwenderischen Umgang mit Resourcen, der Entwicklung der Weltbevölkerung, den Spannungsherden vierschiedener Religionsgemeinschaften und deren gegenseitigen Ansprüchen das einzig Wahre zu sein, alles andere nicht zu tolerieren und sogar als Grund für Kriege, Mord, Totschlag, Vergewaltigungen und Kindesmord zu rechtfertigen. Einer hohen Technisierung von Kriegsgerät, Panzern, Flugzeugen, Drohnen, Kriegsschiffen, Unterseebooten, alles automatisiert, teilweise nuklearbetrieben, mit intelligenten Raketen und anderen Vernichtungswaffen ausgestattet.
Die "künstliche" Intelligenz, die Ihren Ursprung ja wohl in der menschlichen Intelligenz haben muß, wird sich wahrscheinlich irgendwann verselbstständigen, wird Fehler beheben die keine sind oder Dinge vernichten die als Fehler erkannt werden und keine waren, man kann sich unendlich viele Szenarien vorstellen. Mal abwarten wann das erste Elektroauto anstatt zu bremsen rückwärts fährt, eine Pirouette macht und wieder vorwärts fährt weil das ja eigentlich auch nur eine Verzögerung darstellt. Vielleicht noch ein Hupkonzert oder oder zur Erhöhung des Widerstands automatisch Türen öffnen?
Die sogenannte Mobilität, der Straßenverkehr, die Unzahl an Fahrzeugen, der sorglose Umgang damit, die Rücksichtlosigkeit im Straßenverkehr, egal von welchem Verkehrsteilnehmer. Der fast selbstmörderische Fahrradverkehr (und mit selbstmörderisch meine ich in erster Linie Fahradfahrer, die ungeachtet aller Verkehrsregeln keine Radwege nutzen, Bürgersteige befahren, stets nebeneinander fahren und meistens auch nicht auf gefährliche Einmündungen, Einsatzfahrzeuge, Müllwagen, Lastwagen und so weiter achten, sondern wahrscheinlich nur guten Glaubens weiterfahren, man hat ja wahrscheinlich als der schwächere Verkehrsteilnehmer recht, auch wenn es das Leben kosten kann und es anderen eventuellen Unfallteilnehmern den Rest des Lebens belasten wird. Rücksicht und Vorsicht sollte nicht nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer sondern für alle Verkehrsteilnehmer nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch eine bindende Pflicht sein. Auch die Welle der E-Bikes und E-Roller darf hier nicht ausgenommen werden. Der rücksichtslose Kampf um freie Stellflächen, die Unmenge von Wohn- und Reisemobilen in Wohngebieten in welchen dann Berufspendler keinen Parkplatz mehr finden (nicht alle Arbeitnehmer und damit Steuerzahler können den ÖPNV nutzen, viele Arbeitsstellen haben gar keinen Anschluß), all diese Dinge können einem schon Sorgen machen. Von der Politik und den Behörden erwartet man erfahrungsgemäß gar keine Lösungen mehr.
Oder es sind unbedachte, übereilig und von blindem Aktivismus geprägte Lösungen die vielleicht mögliche Wähler "bei der Stange" halten sollen "Lösungen" die gar keine sind, sondern nur kurzfristig eine Notlösung darstellen können, auf Dauer aber am Mißstand nichts ausrichten sondern diesen eher verschlechtern. Hauptsache, man hat etwas unternommen. Manchmal wäre da ein Unterlassen und nach richtigen Lösungen suchen dann doch die bessere Lösung. Oder kluge Köpfe suchen.
Schnell mal ein Verkehrsschild aufstellen oder ein anderes wegnehmen, eine Straße sperren, eine Ampel auf Dauer stilllegen, das scheint zu funktionieren. Aber zum Beispiel Straßen mit Parkstreifen einfach mit einer Beschilderung "nur für PKW" zu versehen eben nicht.
Beispiele aufzuführen würde wahrscheinlich zu einem sehr dicken "Wälzer" führen. Und wer liest denn heute noch so etwas?